„All human mind is free and wild and needs wild land, its objective correlative. Societies that cage the mind, removing it from wild land, imprisoning it with clocks and enclosure and routine, pettifogging it with paperwork in a dreary photocopied world, run the risk of creating dementia and misery. The human mind developed in wilderness and needs it still.“
(Griffiths, Jay. 2008. Wild – An Elemental Journey. London (u.a.): Penguin Books. S. 180)
Meines Erachtens kommt eine Vielzahl unserer heutigen Probleme daher, dass wir die Verbindung mit dem Land und der Wildnis – in und um uns – verloren haben. Wir nehmen uns oftmals als entwurzelt oder isoliert wahr und vermissen das Gefühl in das größere Lebensnetz und den Kreislauf des Lebens eingebunden zu sein. Sowohl unsere Misshandlung der Erde und anderer Lebewesen als auch viele psychische und physische Krankheiten haben direkt oder indirekt ihren Ursprung in dieser Trennung. Deswegen halte ich es für essentiell, dass wir als Menschen unsere Beziehung zur Wildnis bzw. unsere Naturverbindung neu entdecken und entwickeln — und zwar nicht nur als Hobby, sondern mit der Erkenntnis, dass unser Leben davon abhängt.